Leben nach dem tod christentum evangelisch

Vortrag bei der 200. Todestag Immanuel Kants, von 12. Februar 2004, bei St. Michaelis zu Hamburg in Einladung ns Patriotischen Gesellschaft über 1765 und ns ZEIT-Stiftung.

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I.

Kant würdig Ehre um herum der antworten willen, das er zurücklassen hat. Als noch noch verdient er Ehre um der fragen willen, ns er stellte. Besteht aus sind diese Fragen einfach und schnell an Erinnerung gerufen. Mager zusammengefasst finden sie sich bei der berühmten Trias: „1. Was tun können ich wissen? 2. Was soll ich tun? 3. Was darf ich hoffen?“

Im Blick oben Kants Werk tun können man den eindruck gewinnen, das Königsberger Philosoph verfügen über vor allem den ersten beiden Fragen seine aufmerksamkeit zugewandt. In Gestalt das theoretischen Philosophie hat das darüber Auskunft gegeben, was uns wissen können; bei Gestalt das praktischen Philosophie hat er die Frage beantwortet, was wir begehen sollen. Doch das keineswegs heimliche Leitfrage seines Philosophierens liegt in der Frage, worauf uns hoffen dürfen. „Die Verstandeswaage“ – deswegen sagt er schon bei einer frühen job – „ist doch nicht ganz unparteiisch, und ein arm derselben, das die Aufschrift führt: Hoffnung ns Zukunft, hat einen mechanischen Vorteil, welcher macht, dass sogar leichte Gründe, welche in die er angehörige Schale fallen, die Spekulationen von in sich größerem Gewichte an der andern Seite an die Höhe ziehen. Dies ist das einzige Unrichtigkeit, die ich nicht wohl heben kann, und ns ich an der Tat auch niemals erheben will.“ ns Hoffnung der Zukunft ist deshalb das Thema, dem Kant immer ein besonderes Gewicht zuerkennt. Um eine erhofft geht es dabei, die bei der Sterblichkeit des Menschen nicht kommen sie Schanden wird, um herum eine Hoffnung, ns auch angesichts der Verhülltheit ns Daseins aufgrund den Tod dauer hat.

Als Pflichtethiker ist Kant bevor allem in Erinnerung geblieben. Dennoch dieses Insistieren auf den Pflichten der gegenwart ist eingebettet in die frage nach einer Bestimmung von Menschen, ns über dann irdische Pflichterfüllung hinausreicht. Wörtlich heißt es an ihm: „Unter dies Betrachtungen richtet der kanzel (aber wie selten findet sich einer solcher!) die aufmerksamkeit vornehmlich auf seine große schicksal jenseits zum Grabe. Er verlieret die Verbindlichkeit nicht aus den Augen, die ihm das Posten auferlegt, in welchen ihm hier ns Vorsehung der satz hat. Vernünftig bei seinen Entwürfen, aber ohne Eigensinn, zuversichtlich auf die Erfüllung seine Hoffnung, noch ohne Ungeduld, bescheiden bei den Wünschen, ohne vorzuschreiben, vertrauend, ohne zu pochen, ist das eifrig in der Leistung seiner Pflichten, noch bereit, mit einer christlichen Resignation sich an den befehl des Höchsten zu ergeben, wenn es er gefällt, mitten unter allen diesen Bestrebungen ihn by der Bühne abzurufen, worauf das gestellet war. Wir gefunden die Wege der Vorsehung allemal klug und anbetungswürdig bei denen Stücken, woher wir sie einigermaßen sehen können; sollten sie es da nicht still weit als sein, wo wir es no können?“

In zwei bildern hat das europäische zoll diese Hoffnung zu erfassen gesucht. Das eine bild haftet bei der person Jesu Christi und bei der Glauben an seine Auferweckung by den Toten; ns Hoffnung über das eigenen Tod außen richtet sich an die Auferstehung über den Toten. Das sonstiges Bild haftet in einer – vor allem über dem griechischen Philosophen Plato ausgearbeiteten – Unterscheidung in dem Menschen, nämlich ns Unterscheidung mitte seinem sterblichen Leib und seiner unsterblichen Seele. Die Hoffnung über ns eigenen Tod außen richtet sich so auf die Unsterblichkeit ns Seele. Beide Bilder, dafür unterschiedlich sie nach ihrer herkunft und nach ihre Aussagegehalt sind, haben sich vielfach zusammen verschwistert. In dem christlichen Bekenntnis sind vor allem „die Auferstehung von den töten und das ewige Leben“ heimisch geworden. In der philosophischen brauchtums wurde vorrangig die schwanger von der Unsterblichkeit der Seele verhandelt. Kant zählt deshalb die Unsterblichkeit – neben gott und ns Freiheit – zu den großen Themen das Metaphysik.

In unserer ist existiert hat ns Thema ns Unsterblichkeit einen dramatischen wandel erlebt. In der ns Seite verbindet es sich mit Vorstellungen aus ostasiatischen Religionen, die an Seelenwanderung und Reinkarnation orientiert sind. Dann Vorstellungen ja ohne ns Voraussetzung ns unsterblichen Seele gar nicht zu denken. Zu andern gewinnt die auffassungen von einer technisch hergestellten Unsterblichkeit des Menschen bei Boden. Autoren als Ray Kurzweil vertreten eine Denkweise, die als „Immortalitäts-Technosophie“ ernannt worden ist. Beam Kurzweil etwa sagt voraus, bereits gegen ende des 21. Jahrhunderts werde das menschliche denken mit das vom menschen geschaffenen Maschinenintelligenz so verschmolzen sein, dass es einer klare Unterscheidung zwischen Mensch und computer system nicht mehr geben werde. Damit werde der Mensch unsterblich; denn die vorstellung von einer begrenzten Lebenserwartung jawohl dann in dem Zusammenhang mit intelligenten Lebewesen keine Bedeutung mehr. Ist anders verbinden die konzeption einer vom jedermann selbst hergestellten Unsterblichkeit nicht mit ns Fortschritten der Computertechnologie, jedoch mit der verbinden zwischen Gentechnologie und Reproduktionsmedizin. Sie meinen, der Einsatz von reproduktiven Klonens werde den Menschen zu Herrn über den eigenen tod machen, dort er in identischen Kopien seiner selbst weiterleben könne. Doch solche Formen über abergläubischem Wissenschaftsglauben diskreditieren eher sich selbst, wie dass sie die Entwicklung das Wissenschaft adäquat deuten. Sicherlich führt diese streit dazu, dass umgangssprachlich Unsterblichkeit fast anzeigen noch innerhalb Sinn einen Aufhebung der menschlichen Sterblichkeit ich verstehe wird.

Wenn dagegen heute nachher gefragt wird, was sogar im Tod des Menschen no zerbricht, fangen wir eher zu einem ist anders Wort. Die Würde von Menschen ist eines das großen Themen von 20. Und wohl sogar des 21. Jahrhunderts. Ein Nachdenken über ns Würde ns Menschen hat sich innerhalb 20. Jahrhundert gerade so entfaltet, weil es an ihm immer wieder in Respekt vor demjenigen Kern ns menschlichen person fehlte, das über jedermann Tode hin bestand hat. Bevor allem gilt ns für die totalitären Regime des vergangenen Jahrhunderts. Wie Bollwerk gegen totalitäre Verführungen wurde der Begriff das Menschenwürde in das Feld geführt. Sie soll für ns Schutz von menschlichen lebens und die Entfaltungsmöglichkeiten das Persönlichkeit gerade deshalb ein sicheres Fundament abgeben, weil sie unveräußerlich ist, so auch in der Verhüllung ns menschlichen Lebens durch den Tod nicht zerschellt.

Doch als tragfähig ist diese Berufung an die Menschenwürde? Darüber wird gewaltsamen gestritten. Gilt sie für jedermann Entwicklungsstufen des menschlichen Lebens? Gilt sie schon für ns Embryo innerhalb Mutterleib – und erst recht außerhalb desselben, so für den Embryo, ns reproduktionsmedizinisch in der Petrischale erzeugt wird? Und wie steht das mit ns Menschenwürde bei der Ende ns Lebens? tun können unter Berufung auf die Menschenwürde einen Recht oben den privatgelände Tod und damit auch auf aktive Sterbehilfe gefordert werden? hagen verbietet ns Menschenwürde nur jedes aktive Eingreifen zur beendigung menschlichen Lebens? ca den Begriff der Menschenwürde kristallisieren sich ns schwierigsten Fragen das gegenwärtigen bioethischen Debatten.

Unsterblichkeit und Würde – deshalb heißt unsere Thema. Tun können eine Erinnerung bei Immanuel Kant zu beitragen, das Zusammenhang zwischen beide aufzuklären? Und can die Klarheit dieses Philosophen uns bei den Unklarheiten unserer eigenen anwesenheit aufhelfen? ns sind das Fragen, ns ich mich an diesem Vortrag zuwenden will – Kant zu ehren, das Todestag sich heute damit 200. Mal jährt. Seine gedenken wir, durch das tun wir miteinander nachdenken. Als anders leuchter wir ihm Ehre erweisen?

II.

Doch zwischenhinein will mich fragen: was hätte Immanuel Kant wohl davon gehalten, das ein Vortrag ihm kommen sie Ehren an einer Kirche gehaltenen wird? Hätte ihn seine ungläubig gegen das Kirchenglauben dies Ort meiden lassen? Hätten wir ihn mit der Zusicherung umstimmen können, auf das Singen von Chorälen zu verzichten? Denn von denen ist bekannt, dass sie den Philosophen – vor allem dann, wenn sie von das Insassen einer nahe gelegenen Gefängnisses gesungen wurden – in Denken störten.

Jedenfalls trifft es nicht zu, dass der beschuldigt „alles zermalmende“ Kant für den Glauben an Gott keiner Raum ruhig hätte. Ns großen Fragen ns Metaphysik, die Gottesfrage eingeschlossen, hat das vielmehr immer Raum ergab und respekt gezollt. Zeigen war er einer Theoretiker ns Vernunft nur darin, dass er deren Grenzen schärfer markierte als je ns Denker vor ihm. Das Existenz Gottes zu beweisen, lag beispielsweise jenseits dieser Grenzen. Von Gottespostulat in der praktischen Vernunft Gebrauch zu machen, lag dagegen innerhalb. Warum sollte ein solcher Gedanke no auch an einer kirche Resonanz und Gehör finden – und die genehmigung sogar in einem, ns die Rede über Gott damit Beruf hat?

Wer sich wie Theologe an Kant hält, folgt das Verführung nicht, die Vernunft weil Gefühl kommen sie ersetzen und ns Resultat dann Glauben kommen sie nennen. Wenn einen Theologe wir mit Kant beschäftigt, dann bejaht er ns Ziel: das Frage nach gott mit das Klarheit das Vernunft kommen sie verbinden. Das weg freilich nicht, wissen und Glauben bei eins zu setzen. Ns Grenzen ns Wissens kommen sie bestimmen und gerade dafür zum glauben Raum kommen sie bekommen, zu sein Kants Weg in dieser Frage; deswegen sah sein Bündnis zwischen glauben und Vernunft aus, bei dem das nach meiner Überzeugung wie ein, ja sogar wie der Philosoph ns Protestantismus kommen sie gelten hat. Nicht darin, das er das Gottesfrage kommen sie Ende gebracht, jedoch darin, das er sie offen gepflegt hat, liegt großes Verdienst. Ns Grundrichtung seines Nachdenkens bezeichnung eine späte Äußerung oben provozierende Weise: „Es zu sein unmöglich, das ein person ohne religiös seines Lebens erfreuen werde.“ Wer in diesen Zug bei Kants Werk erinnert, bagatellisiert um zu die Kritik von Königsberger Philosophen in der lutherischen Orthodoxie und in Pietismus seine Zeit nicht. Und das ist keineswegs einen „antihistorisches Gemütsbedürfnis“, wenn man Kants konstruktiv-kritischen Zugang kommen sie Religion und zinn ernst nimmt.

Zur Tragödie von deutschen Geistes innerhalb 20. Jahrhundert gehört es, das Kants kritisieren Klarheit allzu häufig hinter von Übermenschen verschwand, für den man Nietzsche in Anspruch nahm. Zu den Hoffnungen für ns 21. Jahrhundert gehört es, dass es sonstiges gelingt, Vertrauen in die Klarheit das menschlichen Vernunft mit das Einsicht in ihre Grenzen kommen sie verbinden. Das war Kants Lebensprojekt. Und das ist sein Vermächtnis. So ist er zu ehren. An diesem Geist gelten unsere Überlegungen von Verhältnis über Unsterblichkeit und Würde.

III.

Seit man anfrage hat, zusammen denn aus sicht von der Sterblichkeit von Menschen von seiner Fortexistenz über den Tod außen überhaupt geredet importieren kann, hat man immer anderer drei Antworten an den Vordergrund gestellt: Unsterblich ist einer Mensch bei seinem Nachruhm; unsterblich zu sein er, weil er sich fortsetzt an einem Kollektiv – in der Abfolge das Generationen etwa oder bei einem Volk; unsterblich ist das schließlich dank an seiner unsterblichen Seele.

An Kants 200. Todestag liegt es zunächst nahe, das erste Antwort kommen sie erwägen: ns Mensch ist unsterblich durch seinen Nachruhm über den Tod hinaus. Kant ist einer solche Nachwirkung zu attestieren. Jedoch ist das besonderer Charakter zu bedenken. Kants unvergleichliche Wirkung bestehen nämlich nicht darin, das er sicher philosophische Lehren entwickelt hat, in denen er, wenn wir sie denn übernehmen, fortlebt. Das will nicht, das man Philosophie, sondern das man Philosophieren lernt. Der Impuls, der weiterwirkt, liegt an seinem großen Appell um zu Ausgang aus der mich verschuldeten Unmündigkeit, in seiner ermutigung dazu, sich von eigenen Verstandes zu bedienen. Bezwingend zu sein seine Philosophie gerade darin, dass sie für die philosophische Vernunftkritik keine etc Maßstäbe sind gültig lässt wie für ns „gemeinen Menschenverstand“, ns Kant oben folgende Maximen verpflichtet: „1. Selbstdenken; 2. In der Stelle jede einzelne andern denken; 3. Jederzeit mit sich mich einstimmig denken.“ dafür versteht Kant ein gemeinen Menschenverstand, ns sich am Grundsatz das menschlichen Autonomie ausrichtet. Denn für dies Autonomie ist das Frage danach, welches gesetz ich ich selber geben sie kann, mit der etc Frage identisch, welches gesetz für alle zu gelten vermag. In vielen zeitgenössischen Vorstellungen über Autonomie bestehen wird genau dieser Zusammenhang mitte Individuellem und Allgemeinem aufgelöst. Die Selbstgesetzgebung verwandelt sich an Selbstverwirklichung. Einer meint, man könne an der je privatgelände Stelle denken, habe nicht sich gleichzeitig darum kommen sie bemühen, bei der Stelle jede einzelne anderen zu denken; genau in diesem aber liegt der Gegensatz mitte Autonomie und Individualisierung. Kants presti zur Aufklärung ist an dieser Stelle einer heilsamer ruf nach vorn. In einer Zeit, an der das Woge ns Individualisierung ausläuft, ist es Zeit, das kantische schwanger von Autonomie zu erneuern.

„Sapere aude“: bekam den Mut, dich deines Verstandes kommen sie bedienen. Dafür heißt Kants Ruf. Dies Appell ist no ohne Vorläufer. Die Aufforderung, sich von eigenen Verstandes zu bedienen, tun können man vor ihm zum beispiel schon in Luthers reformatorischem kollege Philipp Melanchthon finden; das ist sind nicht zufällige Parallele. Und noch liegt in der verband zwischen der Ermutigung, kommen sie eigenen Verstand kommen sie vertrauen, und ns Aufforderung, das Grenzen das eigenen Vernunft kritisch zu bedenken, die entscheidende wende gegenüber ns ganzen vorausgehenden Tradition. Über ns eigene roh hinaus wirkt Kant, da er andere etwas zutraut und nachname dafür ermutigung hinterlässt.

Dass er selbst bereit war, für ns Eigenständigkeit von Denkens Risiken oben sich zu nehmen, zeigt seine Lebensgeschichte eindrücklich. Das lange Warten oben eine Professur hing zu zusammen, das dieser Denker gedanke und nicht einer Karriere geplant wollte. Und noch wie er an dem Zenith seines Ruhmes stand, in den kurz zwölf Jahren inmitten 1785 und 1797, ließ er es an riskanten Unternehmungen nicht fehlen: an Stellungnahmen zur Französischen rebellion beispielsweise, die ihm den Vorwurf ns Jakobinertums einbrachten, oder in einer behandelt des Religionsthemas, ns ihm das königliche Drohung eintrug, an „fortdauernder Renitenz“ entlassen zu werden. Es wird sie nicht wundern, dass sie mich bei diesem konflikt mit König Friedrich williams II. Und seine für die religion zuständigen Staatsminister Wöllner ziemlich und gar in Kants buchseite finden.

Im Blick oben Kant über Unsterblichkeit kommen sie reden, hat also zunächst einen ganz elementaren Sinn. Uns würdigen Kants bleibende wirkung und sprechen an diesem Sinn von seiner Unsterblichkeit. In Kant passt einer solche Betrachtungsweise deshalb besonders gut, weil seine Nachwirkung ns unmittelbare Wirkung kommen sie Lebzeiten ca ein Vielfaches übersteigt. Ns gilt, obwohl sein Rang sogar von Zeitgenossen wahrgenommen und gewürdigt wurde. no immer wach auf das dafür mit dafür doppelbödigem Enthusiasmus wie in dem Nachruf über Schelling, das vom „reinen Gold des Denkens“ sprach und zu einem Nachrichtenmagazin aus Hamburg das Überschrift für einer Titelgeschichte verschaffte.

Doch zugleich wissen wir: die Vorstellung, dass ein Mensch an seinem Nachruhm weiterlebe, ist die unsicherste, weil ungleichmäßigste Form, bei welcher ns Gedanke das Unsterblichkeit des Menschen überhaupt gedacht er war ist. Weiter voll schon ns Vorstellung, dass es einer solche Fortexistenz in den besitzen Nachkommen, im privatgelände Volk oder bei einem anderen Kollektiv geben sie könne. Oft genug ist die Bereitschaft von einzelnen zum solidarischen opfer – der Mutter für ihr Kind, ns Soldaten für sein Vaterland – unterschwellig mit einen solchen auffassungen von Unsterblichkeit begründet worden. Jedoch ob jemand Nachkommen verfügen über oder zusammen er sich einer solchen Kollektiv damit verbundenen fühlt, versieht auch einen eine solche Gedanken einer „kollektiven Unsterblichkeit“ mit großen Unsicherheiten. Uns heutigen ist es so mehr zusammen fraglich geworden, ob ns solcher Versuch, dem menschlichen leben einen letzte Sinn kommen sie verleihen, wirklich tragfähig ist. Vielmehr ist es um herum den Opfertod für ns Vaterland genauso still geworden zusammen um das Lebensopfer von Müttern für ihre Kinder. Aber „solidarische Opfer“ gibt das heute gewiss auch: Polizisten, Soldaten heu Feuerwehrleute, die bereit sind, ns eigene roh einzusetzen, um fremdes Leben kommen sie retten, sind beispiele dafür. Warum leuchter nicht auch der Einsatz über Müttern – und hoffentlich sogar von Vätern – für ihre Kinder wie solidarisches Opfer anerkannt werden? warum sollte das nicht sogar von der Fürsorge das Kinder für ihre alt gewordenen eltern gelten? Erstaunlicherweise wird auch der mission menschlicher Embryonen zugunsten von Experimenten, das vielleicht eines Tages zu lebenserhaltendem therapeutischem einsatz führen können, mit dies Gedanken von solidarischen opfer verknüpft. Aber trotzdem ich werde gemeinhin weder ns Fortleben in einem Kollektiv noch das Opfer für dieses Kollektiv als ein zureichender Anker für einer Zukunftshoffnung angesehen, ns stärker ist wie der individuelle Tod.

Deshalb wille nach wie vor in ehesten dort konsequent nach dem tragenden causa einer wie Zukunftshoffnung gefragt, wo diese mit jedem persönlich menschlichen Individuum an gleiche und das gleiche unlösliche klug verknüpft wird. Wie kann das gelingen? schon seit alters wird die menschliche Seele als diejenige beispiel angesehen, die von Tod nicht unterworfen ist und so eine Fortdauer über das Tod außen verbürgen kann. Das Frage nach das Unsterblichkeit der Seele gehört zu den drei großen Themen ns klassischen Metaphysik. Freiheit, Gott, Unsterblichkeit: so heißen dies drei Themen. Alle nr 3 Themen spielen für Kant einer große Rolle.

Dass Kant sich kommen sie Thema das Freiheit in epochaler cannick zugewandt hat, ist allgemein bekannt. Ns Fähigkeit, einer Kausalität anzufangen, hat er wie eine unumgängliche vorauszahlung dafür angesehen, dass von der menschlichen person überhaupt das Rede kann. Dass alle menschlichen Regungen physische Entsprechungen haben, die von heutigen Gehirnforschern staunenswerter cannick nachgewiesen verstehen können, hätte ihn in dieser behauptung nicht wanken gemacht. Da er hätte nicht geschlossen, dass solche Gehirnströme wie die Ursache ns individuellen Willensbestimmung anzusehen seien. Ns Unterscheidung zwischen der geistigen und ns natürlichen Existenz des Menschen, zwischen den Sphären ns Geistigen und von sinnlich Wahrnehmbaren, hätte ihn dabei gehindert – und mich glaube zu Recht. Wer heute ns verfeinerten Beobachtungsmethoden moderner Gehirnphysiologie zum grund nimmt, das Möglichkeit menschlicher Freiheit bei Frage zu stellen, denkt, deshalb scheint mir, von der Freiheit von Menschen, aber auch von das großartigen Möglichkeiten das Gehirnforschung zu gering. Das liefert sich einer erkenntnistheoretischen Materialismus aus, das erkennbare materielle Vorgänge mit von Wesen der Dinge in eins setzt. Er nimmt das Recht zu einem philosophischen Determinismus in Anspruch, ns sich naturwissenschaftlich gerade no wird begründen lassen.

So breit zur Freiheit, zum ersten ns drei großen Themen das Metaphysik. Das Kant ns zweite dies Themen, das Gottesthema, strecken behandelt, steht gleichfalls außer Frage. Die Destruktion der Gottesbeweise zusammen die Rekonstruktion das Rolle ns Gottesbegriffs innerhalb der praktischen Philosophie zu sein zwei zusammen komplementäre Denkbewegungen, in denen Kant keineswegs den Abschied vom Gottesbegriff, sondern zeigen die Unmöglichkeit demonstriert hat, seine mit ns Mitteln das bloßen Vernunft Herr kommen sie werden. Man can dies durchaus zusammen einen ausdruck des Respekts vor dem Begriff Gottes deuten. Welche Bedeutung ihm zukommt, zeigt an sich gut aber außergewöhnliche deutlich bei der dritten dieser Themen, an der Unsterblichkeit das Seele.

IV.

Zunächst geht Kant mit der Frage nach der Unsterblichkeit der Seele bei derselben Radikalität um, das er auch bei der Gottesfrage anwendet. Alle Versuche, eine unsterbliche Seele zu beweisen, destruiert er: dein Selbständigkeit, dein Einfachheit oder dein Einheit können nicht zusammen tragfähige beweise dafür herangezogen werden. Vielmehr lüge solchen Beweisen stets eine Überschreitung der Grenzen das menschlichen Vernunft kommen sie Grunde. Dennoch mit derselben Gewissheit erklärt Kant, dass sogar das Gegenteil nicht mit den Mitteln der Vernunft zu beweisen ist. Weder tun können die Vernunft wir aufschwingen kommen sie erklären, das sei nein Gott, noch vermag sie die Unsterblichkeit das Seele zu widerlegen. Dann aber entscheiden sich das Frage nicht aufgrund theoretische nachweisen pro und contra, sondern bei der Frage, welche aussagen theoretisch vertretbar und zugleich pranise notwendig sind. Unter dem Gesichtspunkt das praktischen Vernunft noch ist festzustellen, das die Forderungen der Moral nur dann das notwendigen Nachdruck erhalten, wenn ns menschliche Seele mit dem Tod von Menschen nicht kommen sie existieren aufhört, wenn es deshalb in diesem Sinn ein „künftiges roh der menschlichen Seele“ gibt.

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Wieso das? Die preis- liegt in der Hand: Jede vorstellung von einen letzten Rechenschaftspflicht ns Menschen hülle voraus, das der Mensch innerhalb Blick oben das ganze seines Lebens, und um zu über die grenze des eigenen Todes hinaus, für seine Taten bei Anspruch genommen importieren kann. Eine Verantwortungsethik, das nicht anzeigen auf die Verantwortbarkeit einzelner Handlungen, sondern an die verantwortung für unser geflügelt im alle ausgerichtet ist, setzt eine Ansprechbarkeit ns Menschen voraus, das mit seine Tod nicht in ein ende kommt. Dies Ansprechbarkeit des Menschen wird genannt die tradition Seele. Dabei can man sich diese Seele nicht als eine Substanz eingeführt – und vielleicht es, zusammen man paradoxerweise immer ein weiterer gesagt hat, eine immaterielle Substanz. Denn ns führt unweigerlich bei eine dualistische Entgegensetzung zwischen von sterblichen Leib und der unsterblichen Seele. Einen solcher Dualismus aber hat eine Abwertung des Leibes und das Leiblichkeit des Menschen kommen sie Konsequenz. Sogar für ns Unsterblichkeit der Seele ist das ein zu hoher Preis. Überwinden lässt sich ein solcher Dualismus nur, wenn die Seele – oder, zusammen moderne Denker als sagen – das Selbst des Menschen relational, deshalb in beziehungen gedacht wird. Ein Denkansatz gewinnt bei der modernen Sozialphilosophie sonstiges neu an Bedeutung, das sich sogar schon in der Reformation von 16. Jahrhundert findet. Einen relationales dachte verankert das Ich von Menschen an Strukturen das Intersubjektivität. Ns kommunikative verbinden mit unsere Mitmenschen, das Verhältnis kommen sie unserer Lebenswelt und ns reflexive verbindung zum privatgelände Selbst für das menschliche selbst konstitutiv. Doch wenn dies Selbst Unbedingtheit, Ansprechbarkeit über ns eigenen Tod hinaus und folglich Unsterblichkeit zuerkannt bekomme sollen, dann muss auch dies an den relationalen Bezügen des menschlichen lebens verankert sein. By einer Unsterblichkeit der Seele lässt sich dann reden, einmal wir die Relation ns Menschen kommen sie Gott, die anschluss zwischen Menschlichem und Göttlichem in die reflexion einbeziehen. Nicht in einer kommen sie Menschen selbst privatgelände Substanz, sondern bei der Gottesbeziehung wird dann die Unaufhebbarkeit ns menschlichen Selbstseins und in diesem Sinn ns Unsterblichkeit der Seele verankert. Das Hoffnung des Menschen über ns Todesgrenze aus stützt sich nicht oben eine unvergängliche substanz im jedermann selbst, sondern sie ist bei der verbinden auf ein es ist in begründet, ns selbst ns Todesgrenze no unterworfen ist. Diese anschluss bezeichnet ns christliche Tradition zusammen „Gottebenbildlichkeit“. Dass der Tod das Identität ns Menschen nicht vollständig aufhebt, können wir uns vorstellen, da wir diesen Menschen angenommen wissen weil eine Liebe, das nicht das Macht ns Todes unterworfen ist. Ns Mensch kommen sie nicht an ein unumstößliches Ende, einmal er mit von Gebrauch das eigenen Freiheit in Ende ist; da oben können wir wir einlassen, wenn wir uns einer Freiheit anvertrauen, ns nicht selbst in der Macht von Todes zerschellt.

Zwischen ns platonischen auffassungen von einen unsterblichen Seele, das sich innerhalb Tod über dem sterblichen Leib trennt, und ein solchen Verankerung einer Zukunft für das menschliche selbst über ns Tod hinaus, die in Gottes Zuwendung um zu Menschen begründet ist, lüge gewaltige Verschiebungen. Zu ihnen hat Kant einer gewichtigen zeitungsbeitrag geleistet. Zusammen Postulat ns reinen praktischen Vernunft zu sein ihm die Unsterblichkeit der Seele vor allem so wichtig, weil sie eine ständige Antriebskraft für unsere moralisches Bemühen ist. Denn der Wille, dem Sittengesetz zu folgen, orientiert sich an einem Ziel, ns im menschlichen geflügelt nie vollständig verwirklicht werden kann. Das würde ja bedeuten, das der Mensch von sich ende zur Heiligkeit innerhalb Stande ist; ns aber zu sein nach Kants tiefe – gut lutherischer – Überzeugung ausgeschlossen. Trotz der begrenzten eigenen Kräfte, trotz ns Tatsache, das der Mensch das ende krummem Holze geschnitzt ist, ja und vor allem: trotz das Anfechtung von Menschen durch das radikalisierung Böse in dem sehen zur Verwirklichung von moralischen gesetzes festzuhalten, zu sein überhaupt zeigen möglich, einmal dies unter einer Perspektive andauernden kann, das nicht ns Begrenztheit der menschlichen Kräfte und der Endlichkeit ns menschlichen Lebenszeit unterworfen ist. Ns ist ns Perspektive, unter der Kant ns Unsterblichkeit das Seele thematisiert. Sie gewährleistet so einen Sinn des menschlichen Handelns, der in dessen Schuldanfälligkeit, Vorläufigkeit und Endlichkeit nicht zerbricht. Sie ermutigt, ns innerhalb das eigenen Kräfte Mögliche kommen sie tun und nachher getrost darauf kommen sie vertrauen, das es die Ergänzung, deren es immer bedürfen wird, auch tatsächlich findet. Lakonisch kommentar Kant dieses Verhältnis zwischen ns Begrenztheit ns eigenen Möglichkeiten und das Vervollkommnung, auf die menschliches handeln immer wicker bleibt, mit folgendem Grundsatz: „’Es ist nicht wesentlich, und also nicht menschen notwendig zu wissen, was Gott zu seiner Seligkeit tue, oder tat habe’; aber wohl, was das selbst kommen sie tun habe, ca dieses Beistandes würdig zu werden.“

Dieser satz enthält den Kern derjenigen Überlegungen Kants, deretwegen manche seine Bezeichnung wie „Philosoph ns Protestantismus“ abgelehnt haben. Da es zeigen so, wie sei Kants Erwägung mit Luthers Prinzip „allein das ende Gnade“ unverträglich. Zwecklos wartet man auf ein Echo kommen sie reformatorischen Absage bei alle Formen das Werkgerechtigkeit. Ns Hauptaugenmerk soll gerade nicht das Frage gelten, was Gott kommen sie meiner Seligkeit tut; vielmehr anwendbar die faust der Frage, was ich selbst zu tun habe, um herum mich seine Beistands zusammen würdig kommen sie erweisen.

Doch wenn man ermittelt hat, das die Bereitschaft, ns Meine zu tun, wunderschönen immer von dem Postulat verwenden macht, das mir mehr gegeben ist, wie ich mich hervorzubringen vermag, dann stellt sich die Sache ist anders dar. Wenn ns Postulat ns Unsterblichkeit, so des Angenommenseins über Gott, schon bergwerk Bereitschaft vorausgeht, zu tun, was mich selbst möglich ist, dann begegnet auch bei dieser Überlegung Kants das Verhältnisbestimmung zwischen göttlicher Anerkennung und menschlichem Handeln, das sich bei Luther bei der Vorordnung der göttlichen Gnade bevor die Werke ns Menschen ausdruck verschafft. Oben diesem hintergrund konnte bekanntlich sogar Luther deutlich von das guten Werken reden, die ns Mensch selbst kommen sie vollbringen hat. Überschwänglich könnten er sie sogar als Mitarbeit bei der Werk Gottes mich bezeichnen: „Er will, dass wir mit er wirken, und tut uns die Ehre an, dass er mit uns und durch uns sein Werk wirken will. Und einmal wir von dieser Ehre keinen Gebrauch gefertigt wollen, dann wird er allein es aber ausrichten.“ Ebenso zusammen die Annahme von Menschen durch Gottes Gnade menschlichem handlung entzogen ist, so kann auch die Unsterblichkeit kein Resultat menschlicher Anstrengungen sein. Dennoch ebenso als das Postulat das Unsterblichkeit an einer vorbehaltlosen Bereitschaft zur Befolgung ns moralischen gesetz zur Wirksamkeit kommt, so zeigt wir die bei Gottes Gnade begründete Gewissheit von Glaubens an der vorbehaltlosen Bereitschaft, an der geliebt tätig zu werden. Im einen als im andern fall erweist sich die Bereitschaft zum Handeln zusammen Folge einer Angenommenseins aufgrund Gott, nicht etwa als das Mittel, ns Annahme aufgrund Gott zu erreichen.

Im einen als im andern fall wird so das sittlich verantwortlich Handeln von Menschen in eine unbedingte Anerkennung das menschlichen person geknüpft, die von aller eigenen Leistung unabhängig ist. Das wir weil unser Handeln dies letzte Anerkennung nicht selbst hervorbringen müssen, form die entscheidende voraussetzung dafür, das die Bereitschaft kommen sie solchem gesetz sich immer anderer erneuert – allen Fehlschlägen und Enttäuschungen, allen widrigen Umständen und allem besitzen Versagen damit Trotz.

Nicht bei seinen individuell Vorschlägen zum Umgang mit Fragen der Moral, sondern bei dem ihnen kommen sie Grunde liegenden Menschenbild sicht ich ns entscheidenden und in die zukunft weisenden zeitungsbeitrag Kants. Kommen sie diesem Menschenbild dennoch gehören die Postulate Gottes und das Unsterblichkeit genauso als das Postulat ns Freiheit. Das der Mensch an seinem grenze Dasein einer höchsten Dasein gegenübersteht und das er ende einer Anerkennung seiner person lebt, ns all seinem gesetz vorausgeht: darin liegen auch heute und morgen zwei entscheidende termingründe für das Wert und für ns Gebrauch menschlicher Freiheit.

V.

Aber behält es nicht doch etwas Befremdliches, wenn wir dann Überlegungen dafür beharrlich mit von Begriff das Unsterblichkeit der Seele verknüpfen? uns können es jedenfalls zeigen dann tun, wenn wir uns besteht aus scharf und unmissverständlich über der belaufen abgrenzen, das ich vorhin als abergläubischen Wissenschaftsglauben ernannt habe. Denn Kants Postulat das Unsterblichkeit der Seele verfügen über mit der konzeption von ns selbst produzierten Unsterblichkeit ns Menschen nichts, aber auch gar nichts kommen sie tun. Sie lässt sich nicht über der verwegenen vorstellung leiten, das menschliche Sterblichkeit aufzuheben. Ihre Pathos liegt vielmehr darin, ns menschliche Sterblichkeit anzunehmen. Diese Annahme aber ist anzeigen möglich, einmal man als kennt als nur das sterblichen Menschen. Heutige Unsterblichkeitsvorstellungen dagegen haben zu Ausgangspunkt, dass der sterbliche person mit sich selbst allein ist und so vor wir selbst flohen möchte. Der Glaube, mit das Mitteln von wissenschaftlichen Fortschritts könne das Mensch seine Sterblichkeit aufheben und deswegen Unsterblichkeit erlangen, ist ns Resultat ns solchen Fluchtbewegung. Die für den Umgang mit der conditio humana entscheidende frage wird Über freilich nur verdrängt. Sie richtet sich darauf, was in anbetracht unserer Sterblichkeit und damit an unserem Sterben zusammen über unseren tod hinaus bestand hat. Today wird dies Frage zumeist mit andere Begriffen beantwortet wie mit zum der Unsterblichkeit. Das Begriff von Selbst habe ich dafür wunderschönen verwendet; sogar der Begriff ns Person wille für eine solche Überlegungen immer anderer ins spiel gebracht. Aber vor allem tritt das Begriff das Würde an den Plan, wenn einer Anerkennung von Menschen von Sprache ankunft soll, ns über das endlichen Möglichkeiten seine Handelns und über das Grenzen seines sterblichen lebens hinausreicht. Schon bei Kant selbst tritt ns Begriff ns Würde neben ns traditionellen Begriff das Unsterblichkeit, um eine Anerkennung zu Ausdruck kommen sie bringen, die nicht davon abhängt, was wir aus unserem geflügelt machen und wofür es gut ist. no weil er kommen sie etwas taugt, sondern weil er ns „Zweck in sich selbst“ ist, hat der Mensch Würde.

In deutschland hat die achtung vor dies Würde Verfassungsrang. Ihre Unantastbarkeit wird habe nicht Einschränkungen gewährleistet; ihre distilliert und ihre Schutz form den normativen Kern allen zustand Handelns. Gewiss hat das Verfassungsgeber ns Jahres 1949 zum Konsequenzen ende der Missachtung das Menschenwürde durch die nationalsozialistische Gewaltherrschaft gezogen. Dennoch er hat auffassung einen deutschen „Sonderweg“ beschritten. Vielmehr war zum Parlamentarischen Rat das Allgemeine Erklärung der Menschenrechte bekannt, die von den vereinten Nationen in 10. Dezember 1948 beschlossen wurde. Da drüben war von der auszusehen der allen Mitgliedern ns menschlichen Familie privatgelände Würde die Rede. Das hat an Deutschland einen besonderen Grund, an der Unantastbarkeit der Menschenwürde zu beharren; dennoch es verfügen über keine exklusive Bedeutung, wenn dies geschieht.

Dass die Menschenwürdeformel ns Deutung bedarf, jawohl man über Anfang an gesehen; Theodor Heuß hat in diesem Sinn über einer „nicht interpretierten These“ gesprochen. Kaum einen Interpretationsversuch hat es seitdem gegeben, das sich nicht in Kants begrifflicher Unterscheidung von Wert und Würde orientiert hätte. über Wert spricht einer dort, wo einer Sache weil ein Äquivalent ersetzt verstehen kann; was ns Wert hat, hat damit sogar einen Preis. Würde drauf hat das, „was ... über allen preis erhaben ist, mithin nein Äquivalent verstattet.“ Gewiss verfügen über die beschäftigt eines menschen einen Wert; die anstellung des ns lässt sich weil die anstellung eines andern oder auch durch die angestellt technischer Geräte ersetzen. Aber so groß der Mensch ns autonomes biologie ist, das seinen Zweck in sich selbst trägt, kommen sie ihm einer Würde zu, der man no mit Bezahlung, sondern zeigen mit distilliert gerecht importieren kann. Den Menschen zusammen Zweck bei sich selbst kommen sie achten, ist so selbst ein ausdruck menschlicher Autonomie; darum trägt diese Pflicht das Charakter einer kategorischen Imperativs. Das Begriff das Würde ist an Wechselseitigkeit angelegt. In moderation zielt ns Rechtsordnung darauf, Verhältnisse wechselseitiger Achtung kommen sie ermöglichen und zu fördern. Das Pointe über Kants Würdebegriff besteht darin, das sich in ihm Autonomie und Wechselseitigkeit heu – mit einer ist anders Begrifflichkeit – freiheit und Verantwortung zusammen verbinden.

Man hat die beschriebene Differenz zwischen Wert und Würde auch in der Unterscheidung mitte Sache und personen zum ausdruck gebracht. Auch wo ns Existenz oder besonders die beschäftigt eines andern menschen für mich einen Wert hat, wo mir ihn also wie Mittel zum Zweck verwende, darf er aber nicht um zu bloßen durchschnitt werden; ich dürfen ihn niemals nur wie Mittel verwenden. Denn dann betrachte mir ihn wie Sache. Wenn ich ihn in all eine solche Bezügen immer zugleich wie Zweck in sich selbst ansehe, betrachte ich ihn wie Person.

Hier, bei der Unterscheidung von der bloßen Sache, hat der Begriff der Person seinen Ort. Drauf führt es an die Irre, ns Begriff der Person in die cannick zur Geltung kommen sie bringen, das man person und Mensch eine andere person gegenüberstellt. Wenn man an diese klug einen ist anders Begriff ns Menschen von einem engeren das Person unterscheidet, führt ns beispielsweise zu dem Ergebnis, das dem jedermann im etc Sinn das Schutz ns Lebens, aber zeigen der Person in dem engeren Sinn die auszusehen der Würde zuerkannt wird. Diesen Weg hat beispielsweise Bundesjustizministerin brigitte Zypries beschritten. Um zu verkehrt wir freilich das Verhältnis zwischen der distilliert vor ns menschlichen Würde und zum Schutz ns menschlichen Lebens. Das Menschenwürde, das ende der sich die Fürsorge für das menschliche ausgeforscht ergibt, ich werde nun kommen sie einer abgeleiteten Folge, ns sich – wahrscheinlich – innerhalb Verlauf des menschlichen lebenszeit einstellt.

Wann soll sie sich einstellen? in welche voraussetzungen wird sie geknüpft? an die verbindung des menschlichen Embryos mit ns mütterlichen Körper, dafür sagen das einen. An die Fähigkeit, sich von sich ende zum Menschen kommen sie entwickeln, sagen das andern. Bei die Geburt, mit welcher der Mensch zuerst ins roh tritt, dafür heißt es an der einen Seite. In die Fähigkeit, von sich aus Präferenzen und Optionen zu entwickeln, so an das Nachweis individueller Autonomie, so ist es oben der andere Seite kommen sie hören. Man verlangen diese – jederzeit ns Ergänzung fähige – liste nur kommen sie nennen, um herum deutlich zu machen: die Unterscheidung inmitten Mensch und Person, in die Menschenwürde bei die Voraussetzung von Personseins geknüpft wird, führt an den bereich der willkürlichen Setzungen; sie nimmt kommen sie Begriff ns Menschenwürde das Wesenskern, nämlich seine Unbedingtheit.

Sie scheitert übrigens auch an unserer elementaren Erfahrung: wir achten einer Menschen wie Person, bevor er das Merkmale erkennen lässt, in die wir das Personsein knüpfen. Deshalb geben wir von Heranwachsenden ein Vorschuss an Vertrauen, weil den allein er es ist in Personsein sogar auszubilden vermag. Dies uns allen vertraute erfahrung zeigt, was andauernden würde, wenn wir ns Menschenwürde in die vorauszahlung binden, das ein mensch sich dies Würde zusammen würdig erweist. Das gehört nur gerade nicht zu den Voraussetzungen, sondern zu den befolge der Menschenwürde, das wir in einer Weise ausgeforscht und handeln, die das Menschenwürde würdig ist. Dass diese Würde voraussetzungslos ist, bedeutet gerade nicht, dass sie folgenlos bleibt.

Man mag einwenden, dass an der Sphäre des Rechts Unbedingtes ohnehin keinen Ort hat. Doch unsere Verfassungsordnung verfügen über – neben das Präambel jedenfalls in dieser job – kommen sie Unbedingten raum gegeben. Sie wollte damit verhindern, dass das Recht selbst ns Charakter ns Absoluten, des Unbedingten, des Bindungslosen annimmt. So verweist unser positive Rechtsordnung in dieser Stelle oben ein Prinzip, das nicht kommen sie Disposition des Verfassungsgebers – zum aber auch nicht zur Disposition das Verfassungsinterpreten – steht.

Zwar bilden die Erfahrungen der deutschen geschichte im 20. Jahrhundert den konkreten hintergrund für ns Formulierung ns Grundrechte unseres Grundgesetzes. Noch die unbedingte achtung der Menschenwürde hängt nicht über diesem geschichte Kontext ab. Dein Bedeutung für ns internationalen Menschenrechtsschutz spricht gegen eine solche Einschränkung. Gegen sie spricht aber vor allem dein klare Grundlegung in Kants bild vom Menschen, an dem wir christliches und aufklärerisches dachte miteinander verbinden.

Deshalb halte ich das für richtig, sogar im Wandel der konkreten Bedingungen, ns wir gegenwärtig erleben, menschliches Leben, wann immer es in den Horizont unserer Verantwortung tritt, unter dem Gesichtspunkt anzusehen, das es einer „Zweck bei sich selbst“ und zu ein „Dasein ca seiner selbst willen“ ist. „Wann immer es in den Horizont unserer Verantwortung tritt“, sage ich. Einer Embryo, das wir reproduktionsmedizinisch in der Petrischale erzeugen, trat bei auf andere Weise und zu einem ist anders Zeitpunkt bei den Horizont unsere Verantwortung wie ein natürlich gezeugter Embryo bevor der Einnistung bei die Gebärmutter. Das Tatsache, dass ein erheblicher anteil natürlich gezeugter Embryonen vor der Nidation unerkannt abgeht, ist also keine hinreichende Begründung dafür, künstlich erzeugte Embryonen kommen sie anderen Zwecken zu verwenden zusammen zur menschlichen Reproduktion. Denn jede ist anders Verwendung verstößt gegen das Instrumentalisierungsverbot, ns sich ende der Menschenwürde ergibt. Ein irgendwie vergleichbarer Gesichtspunkt lässt wir gegenüber dem unerkannt abgehenden Embryo nicht geltend machen. Dadurch, das der frühe Embryo überhaupt bei dieser Weise in den Horizont unserer Verantwortung tritt, ist es notwendig geworden, die Grenze kommen sie definieren, von der bei wir diese Verantwortung sogar wahrzunehmen haben. Ns Fortschritte das Reproduktionsmedizin haben kommen sie dieser Klärung genötigt. Es war und pflegen folgerichtig, nur im Blick an künstlich erzeugte Embryonen ns Fürsorgepflicht mit der düngung und no erst mit das Einnistung beginnen zu lassen. Einen Eingriff in den Lebensschutz für das frühen Embryo kann so nur vertretbar sein, einmal es sich um herum einen konflikt handelt, ns mit anderen, feuerzeug Mitteln nicht gelöst werden kann. Selbst einmal man ns Konflikt zwischen ns Forschungsfreiheit und von Schutz ns Embryos als sehr schwerwiegend einschätzt, ist um zu allenfalls die Verwendung schon existierender embryonaler Stammzellen zu Forschungszwecken, nicht aber die Herstellung by Embryonen damit forschenden Verbrauch gerechtfertigt. Die an Deutschland herrschende Rechtslage zu Import embryonaler Stammzellen ist deshalb keineswegs deswegen haltlos, als manchmal bestätigen sie wird. Sicher weckt ns geringe Umfang, in dem über den neuen Forschungsmöglichkeiten mit importierten embryonalen Stammzellen verwenden gemacht wird, zweifel daran, ob ns Konflikt mitte Embryonenschutz und Forschungsfreiheit wirklich dafür gravierend war, als das an manchen alarmierenden – hagen soll mir sagen: alarmistischen – Äußerungen dargestellt wurde.

Entsprechende Überlegungen gelten auch für das Präimplantationsdiagnostik. Auch hier wird eine grenze überschritten. Es geht nicht mehr nur darum, aus einem extrem Konflikt ein Ausweg zu suchen und dabei keine mildere Lösung zum Verfügung zu haben zusammen den Eingriff in das Lebensrecht ns Embryos. Vielmehr verstehen Embryonen zeigen hergestellt, um bei einem anschließenden Auswahlverfahren diejenigen kommen sie bestimmen, die implantiert importieren sollen. Ns planmäßige Verwerfung ns für ungeeignet gepflegt Embryonen ist der Wesensgehalt das Präimplantationsdiagnostik. Das ist mit kommen sie Instrumentalisierungsverbot unvereinbar. Unvereinbar zu sein mit ihm aber sogar die andere Seite dieses Verfahrens: nämlich die Planung der gewünschten Eigenschaften einer künftigen Menschen. Das wir kinder hinsichtlich der Haarfarbe und ns Intelligenzquotienten wählen werden, wie noch Zukunftsmusik sein; dass wir sie nach von Geschlecht oder der Blutgruppe wählen, ist bereit Realität. Es kann so keine Rede in sein, das die Praxis ns Präimplantationsdiagnostik sich oben den Ausschluss schwerster genetisch bedingter behinderungen beschränken ließe. Sie enthält vielmehr ns Sog, das mit der konzeption vom Menschen als einem „Dasein um herum seiner selbst willen“ unvereinbar ist.

Dass dies erst recht für ns reproduktive Klonen gilt, liegt an der Hand. Das sagt, in dieses urteil sei das Forschungsklonen – auch therapeutisches Klonen genannt – no einzubeziehen, kam erst wenn erklären, wodurch die Handlung des Forschungsklonens mich – no etwa zeigen der Zweck, für das es geschieht – wir vom reproduktiven Klonen unterscheidet. Auch das Forschungsklonen ist zu geeignet, einen menschen hervorzubringen; also kann es by dem urteil über das reproduktive Klonen nicht ausgenommen werden.

Dass ns Mensch einer „Dasein um seiner mich willen“ ist, bedeutet, das wir bei der Fürsorge für ihn tun sollen, was uns können. Ns Auffinden von Wegen von Heilung bis jetzt unheilbarer krankheiten gehört gewiss dazu. Dennoch nicht einmal dieses hohe ziel berechtigt kommen sie einer ethischen Argumentation, die nach zum Muster verfährt, der Zweck heilige ns Mittel. Das gilt ganz seltsam dann, wenn der Mensch selbst das ist, den wir als ein Mittel zu einem – noch so hochrangigen – Zweck einsetzen wollen.

VI.

Vom Werk Immanuel Kants tun können man ziemlich gewiss nicht sagen, das sei ns „nicht interpretierter Text“. Das wurde mehrheitlich gedeutet; und dieses Kantjahr beschert uns neu Lesarten. Jedoch es pflegen dabei: Kant nachzudenken, bedeutet selbst zu denken. An Kants Denken kommen sie antworten, bedeutet, unser heutiges Denken kommen sie verantworten. Und nicht zeigen das Denken, sondern auch das Handeln.

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Und einmal es immer ein weiterer einmal mühselig wird, denken und Handeln zu verantworten, können uns uns auch dann in Kant halten, über dem einstellen überliefert ist: „Der Himmel hat uns jedermann gegen ns Mühseligkeiten des Lebens drei dinge gegeben: das Hoffnung, das Schlaf, ns Lachen.“

Damit schließt sich ns Kreis. Nicht anzeigen für Kant ist die „Hoffnung ns Zukunft“ ns wichtigste Thema; sie ist es auch für uns.