PUBERTÄT SCHULE SCHLECHTE NOTEN

ns Zauberspruch fortschrittlicher bildungspolitik heißt: individuelle Förderung. Aber was bedeuten das eigentlich? uns forschen nach, was sich Eltern davon versprechen, everards Lehrer mit ns Umsetzung überfordert und welcher überraschenden Erkenntnisse die Wissenschaft hat

claudia Jacobs21.03.2018

Nein, einer Modewort ist das individuelle Förderung nicht. Deshalb ist der Begriff schon viel kommen sie lange aktuell. Seit jahre und Jahrzehnten, in wirklichkeit schon seit ns Zeiten der berühmten deutschen Alternativpädagogen, gilt das schulische Blick auf zu einzelne Kind als Königsweg ns Pädagogik. Deswegen langsam, sollte man meinen, sollte dies Weg dann ja wohl gefunden sein. Und wenn nicht: Gibt das ihn dann überhaupt? kann Schulen überhaupt tatsächlich auseinander fördern?

Wir haben personen gefragt, die ns wissen sein – hagen zumindest verstehen wollen müssten. Einen Lagegericht zur individuellen Förderung: was eltern wünschen, was Lehrkräfte erreicht und was forscher wissen.

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1. Das Eltern

Einer raus, einen rein, nächster sein: Sprechtag an einem münchner Gymnasium. In den Fluren stehen neben das Klassentüren lang Stuhlreihen. Dort sitzen Eltern, die da oben warten, mit ns Lehrer einer paar Minuten von ihr kind reden kommen sie dürfen. Wenn einer Klassentür aufgeht und eine Mutter oder einer Vater eintreten darf, stand alle bei der Reihe auf und rücken ns Platz weiter.

Individuelle Förderung? Ratlose Gesichter.

Eine mutter sagt: „Das ist, wenn Schulen als anbieten. Also neben mathe und Englisch sogar Wahlkurse wie Jonglieren, Bienenzucht hagen Theater.“ sie finde solche schenken gut. Ein Vater genug die antwort nicht. Darunter individueller Förderung verstanden er, „dass schwache schüler eine besondere Hilfestellung bekommen“. Hilfestellung über wem? „Na, vom lehrer natürlich.“ Despektierliches Gelächter.

Wer hilfe soll? Na, ns Lehrer natürlich. Despektierliches Gelächter

Langsam kommen sie Leben an die Stuhlreihe vor der siebten Klasse. Jedermann reden durcheinander. Die laute Stimme einer Mutter stellen sich durch: „Dafür haben das Lehrer keine Zeit, deswegen gibt’s hier die Nachhilfe-AG.“ an der Nachhilfe-AG ns Schule helfen ich war älter Schüler mit sehr gut Noten schüler unterer jahrgangsstufen mit schlecht Noten. Ob das gut funktioniert, wissen ns Eltern in den stühlen nicht. Ns meisten Kinder ankunft anscheinend gut allein zurecht, eine Mutter erzählt, ihr Kind bekäme privat organisierte Nachhilfe.

Und was ist mit den sehr begabten Schülern?

Brauchen die Guten nein individuelle Förderung? „Die darf eine hintergründe überspringen“, ruft jemand. Anderer Gelächter. Eine Mutter lacht nicht mit. Sie erzählt, ihr Sohn habe durchschnittliche Noten, langweile sich aber bei den Mathestunden entsetzlich. über individueller Förderung erhoffe sie sich eigentlich, dass „mein junge anspruchsvollere Auf­gaben bekommt“.

Man könne in dem Unterricht nicht für „jeden einer Extra­wurst braten“, findet eine andere Mutter. Dennoch ­Schule dürfte ruhig mal jahr gerade lassen, wenn es um herum ein besonderes Talent gehe. Die Mutter hat vier Kinder. Ns jüngste betreten die vierte Klasse ns Grundschule und ist Mitglied an einem renommierten Knabenchor. Zwei Verpflichtungen, das sich no immer einfach vereinbaren lassen. Dass ihr sohn trotz zum Teil langer Chorproben nach Schulschluss sonstiges stets sämtliche Hausaufgaben ­parat ­haben muss, ärgert die Mutter.

2. Das Lehrkräfte

So unterschiedlich die Erwartungen der Eltern an Sachen individuelle Förderung sind, so anders sind sogar die Anforderungen bei die Lehrer. Zwar von alle bundesländer „die individuelle Förderung von Leistungspotenzialen“ zusammen Kernauftrag ihrer Bildungseinrichtungen benannt, ns praktische Umsetzung im Unterricht dennoch nicht festgelegt. Die Schulen sollen und dürfen das selbst regeln. ­Resultat: in manchen Schulen unterrichten Lehrer noch annähernd so, zusammen sie das das ende ihrer eigenen Schulzeit kennen.

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An ­inklusiv arbeitenden Schulen hat sich der pädagogische Alltag dagegen schon grundlegend geändert. In einer ­Internetplattform für Lehrer gemeldet Conni von ihre ganz persönliche Schulrealität. Zu Zeitpunkt ihres Beitrags fassen die krapfen Grundschullehrerin in einer jahrgangsübergreifenden hintergründe 24 Schüler, darunter auch ­lernbehinderte und ­verhaltensauffällige Kinder. Für 16 studenten mit „­irgendwelchen Problemen“ muss die Pädagogin regelmäßig ­Förderpläne entwickeln. Davon abgesehen hat sie Lernentwicklungen kommen sie protokollieren und Einschätzungen für die Kinder anzufertigen, welche das Klassenverband verlassen. „Umsetzen laub sich eine detaillierte individuelle Förderung unter diesen Voraussetzungen in besten willen nicht“, sprechen Conni. Selbst für ns „allerschwierigsten Fälle“, so schreibt ns Lehrerin, habe sie höchstens jedermann 14 Tage mal Zeit zum „eine individuell Einheit“.

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Jedem Kind korrekt das, was es braucht? zusammen soll das gehen?

Im Unterricht jedem Schüler mit einer etc Aufgabe versorgen vielleicht „wahnsinnig aufwendig“, bestätigt ­Josef Kraus. Mit von 30 Dienstjahren zusammen Präsident und seit kurzem als Ehrenpräsident von Deutschen Lehrerverbands ist Kraus im Bildungswesen ns Republik einer seltene Konstante. Sprachlabore, Mengenlehre, Ganzheitsmethode – Kraus hat schon vieles als Flop ende sehen, was zuvor wie pädagogisches Wundermittel gepriesen wurde. Ob auch die individuelle Förderung früh wieder in der Versenkung verschwindet?

Die innere Differenzierung verfügen über sich no bewährt

Dass einer „Inklusion auf Biegen und Brechen“, also das geteilt Lernen von Regelschülern auch mit geistig behinderten oder healthy verhaltensauffälligen Kindern, klappen könne, dort ankommen glaube Kraus jedenfalls nicht. Ziemlich generell jawohl sich „die innerhalb Differenzierung nicht bewährt“, sagt Kraus. Von innerer Differenzierung sprechen Fachleute, wenn sich Schüler einer Klasse den Stoff anhand verschiedener medien und Materialien weitgehend selbst erarbeiten – jeder an einem anderen Tempo und mit ist anders Schwierigkeitsgrad. Kraus ist nein Fan solcher Methoden, da „so etwas das Leistungsunterschiede nur zementiert“.

Die fitten der student würden davonpreschen, die Schwachen in der strecke bleiben.

„Die basis für das Gelingen von optimaler Förderung“, davon ist der ­mittlerweile pensionierte Schulleiter überzeugt, „sind einigermaßen ­homogene Gruppen“, als sie ns dreigliedrige Schulsystem ermögliche. „Wenn derzeit noch jeden Schule eine Lehrer­versorgung by 110 Prozent hätte“, dafür Kraus, „­könne man in Krankenzeiten Unterrichtsausfall vermeiden, in den ­anderen wochen Spitzen- und Risikoschüler bei unterschied­lichen Kursen fördern.“

3. Das Bildungsforscher

Liest man sich in die zahlreichen Studien, Schriftreihen und Abhandlungen ein, kann einen schnell das Mut verlassen: seitenlange theoretische Vorüberlegungen, unterschiedlich Definitionen darüber, was darunter individueller Förderung in wirklichkeit genau kommen sie verstehen ist, immer neue Begriffe, zahlreiche zu Teil widersprüchliche fordert und eher vage ­Hinweise für die konkrete Unterrichtspraxis. Sogar die Experten bei den Universitäten geben sie sich mit der individuellen Förderung schwer. Enthalten hat sie in deutschland Tradition. Reform­pädagogen haben sie immer schon befürwortet, seit den 1960er-Jahren angestellt sich ns pädagogische forschung damit. Nichtsdestotrotz hat bislang niemand einen Königsweg anzubieten.

Vermutlich geben sie es diesen Königsweg nicht.

Die Ergebnisse über John Hattie sind jedenfalls ernüchternd. Das Forscher von der universität Melbourne hat ns legendären Ruf, den er ein Fleißarbeit verdankt. ­Hattie hat sämtliche englischsprachigen Untersuchungen damit Lernerfolg gesichtet, hunderte zusammenfassende analyse ausgewertet und in eine nett Superstudie gebastelt, die ihresgleichen sucht.

Die schlechte Nachricht lautet: Das bringt es nicht

Für every jene, das ­übertriebene Hoffnung oben den individualisierten Unterricht der satz haben, enthält die fast 400 Seiten dicke Untersuchung eine schlechte Nachricht. Sie lautet: Das bringen es nicht. Ob ­offene Unterrichtskonzepte, jahrgangsübergreifende Klassen oder selbst entwurf Lernprozesse – nein, ns alles ­verbessert das Lernen kaum bis um gar nicht. Das lohnt den Aufwand nicht. „Hilfreich ist guter Unterricht“, sprechen Jasmin ­Decristan. Das Wissenschaftlerin von dem Institut zum Psychologie das ­Goethe-Universität in Frankfurt bei der Main kann sein benennen, zusammen Unterricht gelingt, ns allen schüler nützt: klare Abläufe etwa, Regeln, Routine, einer konstruktiver trimmen mit Fehlern.

Das ist aber schon mal was.

Aber nach Revolu­tion klingt das nicht. Jede einzelne Kind entsprechend seiner Lernausgangslage so zu fördern, dass sich seine Talente und Begabungen optimal entfalten, leuchter eigentlich einer Selbstverständlichkeit sein. Gleichwohl ist es einer ehrgeiziges Ziel. Mit unterricht immer zeigen nach Schema F wird das kaum gelingen. Aber kann man by öffentlichen Regelschulen verlangen, umfassende Einzelbetreuung kommen sie leisten oder den Unterricht radikal zu verändern? ist gut kaum. Immer mal anderer eine denkpause vom Einheitsunterricht kommen sie machen müsste dagegen praktikabel sein. Einmal z. B. Leistungsstarke studenten mal lehrer spielen und dein weniger fitten Klassenkameraden anweisen dürften, wie es Über Schulforscher andreas Helmke vorschlägt, möchten nachweislich beide seiten profitieren.

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Und die inklusiv arbeitenden Schulen? notwendig ­neben Lehrern hilfe von Sozialarbeitern, Erziehern, Schulbegleitern. Da drüben sind sich die Bildungsforscher einig.

„Für jeden einer Extrawurst?“ – Individuelle Förderung – Foto: Thinkstock